Schulprojekt «Tirta Shanti», Indonesien

StarKids Foundation, Indrayani und Gede, Leader Tirta Shanti
StarKids Foundation, Tirta Shanti
StarKids Foundation, Tirta Shanti
StarKids Foundation, Tirta Shanti

    «Tirta Shanti»-Kinder leben in tiefster Armut bei den Eltern oder bei Verwandten. Die Schulkosten können nicht aus dem Familienbudget bestritten werden. Das Projekt gibt solchen Kindern die Chance – trotz schwerem Schicksal und grosser Armut – in die Schule zu gehen. Rund 15 Kinder profitieren zurzeit von der Unterstützung durch «Tirta Shanti».

    In erster Linie geht es im Projekt «Tirta Shanti» darum, den Kindern den Besuch einer Schule zu ermöglichen. «Tirta Shanti» übernimmt sämtliche Schulkosten. Mit dem Schoollunch wird zudem sichergestellt, dass die Kinder eine warme Mahlzeit pro Tag erhalten.

    Nach dem Projektstart 2009 stellten wir fest, dass den Kindern nur teilweise geholfen ist, wenn sie zwar zur Schule gehen können, zu Hause aber tiefstes Elend vorfinden. Nach Bedarf werden die Familien deshalb auch weiterführend unterstützt. Mit Lebensmittelspenden (vorwiegend Reis), Beiträgen an die Energiekosten (Gas, Wasser, Strom) oder anderen dringenden Posten (Medizin). Ziel ist es, den Kindern ein menschenwürdiges Daheim zu ermöglichen.

    Regelmässige Besuche

    Stiftungsmitarbeiter besuchen die Kinder regelmässig, um sicherzustellen, dass es ihnen gut geht und sie die Schule besuchen. Wir überprüfen sporadisch, ob sich die ökonomische Situation in den Familien verändert hat und Unterstützung noch notwendig ist. Damit garantieren wir, dass nur bedürftige Kinder von «Tirta Shanti» profitieren können.

    Das Projekt «Tirta Shanti» entstand im Jahr 2009. Indrayani Made hatte damals aus Platzmangel im Heim Surya Indra dafür gesorgt, dass Waisenkinder bei Verwandten untergebracht werden konnten. Diese Familien brachte ein zusätzliches Kind finanziell an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Unterstützung war gefragt und die Idee zu «Tirta Shanti» geboren.

    Indonesien – Land und Leute

    Indonesien leidet seit Jahren unter einer anhaltenden ökonomischen Krise. Kinder sind davon besonders betroffen. Viele Familien haben kein geregeltes Einkommen. Gleichzeitig werden Lebensmittel immer teurer. Oft können sich die Eltern das Schulgeld für ihre Kinder nicht leisten. Die Kinder verbringen dann den Tag auf der Strasse und versuchen Geld mitzuverdienen.

    Bali gehört zu den reicheren Gebieten in Indonesien. Vom Tourismus und von der enormen Fruchtbarkeit profitiert aber hauptsächlich der Süden der Insel. Der Norden, wo sich unsere Projekte befinden, leidet ausserhalb der Monsunzeit unter enormer Trockenheit. Die Versorgungslage der Einwohner ist sehr schlecht: Die Kindersterblichkeit ist hoch. Mangelernährung, Verarmung und sinkendes Bildungsniveau betreffen sowohl den Alltag als auch die Zukunft vieler Kinder.